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1916 - Flugzeugabsturz auf der Schelmenheide


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Der Doppeldecker sieht zwar nicht weiter beschädigt aus, das Bild ist dennoch mit „Flugzeug-Absturz an der Schelmenheide“ beschriftet. Die drei großen Kreuze auf der rechten Tragfläche deuten auf Abschüsse hin. Der Vorfall führte naturgemäß zu einem Menschenauflauf. Herren und Jungs trugen praktisch ausnahmslos Hüte bzw. Mützen.

Mit etwas Glück werden wir für nähere Angaben im Ottobeurer Tagblatt fündig, dessen Jahrgang 1916 praktisch vollständig erhalten ist.
Die Aufnahme wurde von Helmut Scharpf digital restauriert.

In der Ausgabe 55 vom 14. Mai 1914 berichtete das Ottobeurer Volkblatt auf S. 3 von folgender Begebenheit:

                           Ottobeuren, den 14. Mai 1914
Heute vormittags 8.15 Uhr überflog ein Aeroplan (Zweidecker) unsern Markt von Osten nach Westen. Das Luftfahrzeug konnte in Höhe von ca. 200 Meter die Luft durchzogen haben. Das Arbeiten des Motors war sehr deutlich vernehmbar.

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Ein weiteres Bild (zur Verfügung gestellt aus der Sammlung von Erich Zuber), zeigt einen Doppeldecker 1917 in (Bad) Wörishofen auf Höhe des heutigen südlichen Friedhofstores in der Kolpingstraße; im Hintergrund sieht man das Kloster der Dominikanerinnen. Beschriftet ist das Foto lediglich mit „Notlandung 1917“. Vielleicht handelt es sich sogar um dieselbe Maschine?

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Erzählungen: In den 1960er Jahren soll es im Bereich Konohof zum Absturz eines Sportflugzeugs gekommen sein - mit drei Toten. In Guggenberg hätte es mal einen Flugtag gegeben (vermutlich 1920er Jahre), bei dem ein Fallschirmspringer den Sprung letztlich nur deshalb überlebte, weil er im Hofser Weiher landete.