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02.01.1908 - kompletter Jahrgang des Ottobeurer Wochenblatts


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Am 2. Januar erschien die erste Ausgabe des Ottobeurer Wochenblatts des Jahres 1908, die erste von 149. Die hier abgebildeten Seite stammt aus der Nummer 2 vom 4. Januar und dokumentiert den eifersüchtigen Streit um den - von Memmingen aus betriebenen - möglichen Bau eine Bahnlinie nach Obergünzburg über Sontheim (s. Worddatei und Vorschaubild)!

Die Zeitung mit vier bis acht Seiten erschien dreimal pro Woche (dienstags, donnerstags und samstags), der komplette Jahrgang hat insg. 936 Seiten. Herausgeber war Julius Baur (vormals C. Ganser). Der Jahresband wurde von Hans und Heidi Kraft zur Verfügung gestellt, von Helmut Scharof nach München gebracht und dort von der Firma Pixelprint sowohl in Graustufen als auch bitonal gescannt. Die Gesamtdatei als pdf basiert aus Gründen des Dateiumfangs auf dem bitonalen Scan. Sie hat 185 MB und sollte in jedem Fall vor dem Lesen erst auf Ihren lokalen Rechner geladen werden! Eine OCR-Suche (Texterkennung) ist für diesen Jahrgang leider nicht möglich.

Interessant sind zwischendurch Meldungen aus „dem Ottobeurer hundertjährigen Geschichtskalender“. Gemeint sind Notizen aus dem Werk von Basil Miller: Die Ottobeürischen Tagschriften der Aufgelösten Reichsabtey Ottobeuren, 1805 - 23 (Bd. I - IV), der die geschichtlichen Ereignisse nach den vier Bänden von Pater Maurus Feyerabend dokumentiert, da die Aufzeichnungen von Feyerabend nur bis zur Säkularisation gehen. Die Handschriften sind nicht veröffentlicht. In der Ausgabe vom 04.01.1908 heißt es auf Seite 2 z.B.:

Jan. 12. (1808) Durchmärsche und Einquartierungen k. bayerischer Soldaten wechseln im Flecken unausgesetzt ab. - Für die im Felde gefallenen oder in dem Militärhospital zu Warschau gestorbenen Pfarrkinder sind einige Totenopfer gehalten worden, z.B. für den Sohn des Conventskochs, Cyrial Enzenmüller.