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14.07.2017 - der Radweg von Untrasried nach Hopferbach wird mit einem Festakt eingeweiht


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Mit der Eröffnung am 14. Juli 2017 hat die Gemeinde Untrasried-Hopferbach nunmehr durchgängige Verbindungen innerhalb der beiden Ortsteile, nach Obergünzburg und – über Probstried – sogar bis Kempten. In Richtung Norden ist in Wies an der Grenze zum Unterallgäu jedoch Schluss. In seiner Rede zur Eröffnung des zweiten und letzten Teilstücks von Untrasried nach Hopferbach nahm 1. Bürgermeister Alfred Wölfle dehalb auf eine Fortführung des neuen Radweges ins Unterallgäu Bezug: „Aber ich weiß auch, dass mein zweiter Bürgermeister Helmut Knestel und die Gemeinderäte noch nicht zufrieden sind: Sie träumen schon von einem Radweg Richtung Ottobeuren. Das ist das nächste Vorhaben, das man angreifen muss.“

Hier die Reden und Grußworte zur Radwegeinweihung Maneberg – Hopferbach am 14.07.2017 vor dem Schützenheim in Hopferbach
(Hinweis: Direkte Rede ist meist nicht als solche gekennzeichnet, aber gut erkennbar)

Der Untrasrieder Bürgermeister Alfred Wölfle
Herr Wölfle richtete zunächst seinen Dank an die Vertreter der Geistlichkeit: an den Bischöflich Geistlichen Rat (BGR) Pfarrer Walter Böhmer (Obergünzburg) und an Pfarrer Ulrich Funk von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Obergünzburg für die tolle Segnung. In die Begrüßung wurde Ralf Eisele (Staatl. Bauamt Kempten) sowie dessen Vorgänger, Baudirektor Josef Merk, der den Anstoß für den Radweg gegeben hat und maßgeblich an der Umsetzung beteiligt war, einbezogen. Den Dank sprach der 1. Bürgermeister vor allem auch den Grundstückseigentümern für ihre Großzügigkeit aus. „Ohne euch wäre das Projekt nicht zu realisieren gewesen.“

Begrüßt wurden auch die Vertreter aus der Politik: MdL Angelika Schorer und MdB Stephan Stracke. Über ihn sagte Herr Wölfle: „Er hatte den Mut, mit meinem alten Mountainbike von Untrasried nach Hopferbach zu radeln.“

In Untrasried hat es Tradition, zu einer Einweihung oder Festlichkeit („Freibier und Grillfleisch, solange Vorrat reicht) die umliegenden Gemeinden einzuladen. Aus der VG Obergünzburg kam der 1. Bgm. (und stellvertretender Landrat des Ostallgäus) Lars Leveringhaus, aus Günzach der 2. Bgm. Michael Feistl. Nachdem die Gemeinde Untrasried ans Ober- und Unterallgäu angrenzen, ist es selbstverständlich, dass wir die Bürgermeister aus den Nachbarlandkreisen einladen. Es haben sich für heute einige entschuldigt, aber Bgm. Josef Wölfle aus Haldenwang ist selbstverständlich hier anwesend („Wölfle bürgt für Qualität!“). [Aus Ottobeuren hat sich Helmut Scharpf von der Bunten Liste nebst Gattin Sarah am Festakt beteiligt.]

Die erste Fahrt wurde schon mal ohne Stürze und Unfälle gemeistert. Der Radweg gliedert sich toll in die Landschaft mit ein. Man könnte schon sagen, es wäre nie anders gewesen! Auch die Kurvenabflachung der Staatsstraße 2011, die im Zuge des Radwegebaus mit realisiert werden konnte, ist ein großer Gewinn. Sie soll auch für die Autofahrer für mehr Sicherheit sorgen, denn sie entschärft die Engstelle am sogenannten „Steigele“.

Der heutige Radweg ist die dritte Radwegbaumaßnahme, die wir mit dem Staatlichen Bauamt Kempten seit 2008 durchführten. Wir sind schon ein „eingespieltes Team“ und danken Ihnen für die sehr gute, vertrauensvolle, kollegiale und faire Zusammenarbeit, insb. mit den Mitarbeitern Thomas Schweiger, Robert Köpf, Josef Kennerknecht und Carolina Mang; eine Zusammenarbeit, die man nicht verbessern kann, „sie ist einfach top!“ Probleme haben sich unkompliziert auf dem kleinen Dienstweg gemeinsam lösen lassen.

Zur Chronologie des Radwegebaus in unserer Gemeinde:
2008 wurde der vier Kilometer Radweg von Obergünzburg über Immenthal nach Untrasried gebaut; die Einweihung fand 2009 statt – als interkommunales Projekt der Gemeinden Obergünzburg, Günzach und Untrasried. Es bedeutet größtes Lob, wenn so ein Projekt von den Bürgern angenommen wird. Denn es gab auch in unserem Gemeinderat Stimmen, die ihr Unverständnis äußerten, dass man „für die sogenannte Freizeitgesellschaft“ so viel Geld ausgibt. Die große Akzeptanz der Trasse durch die Bevölkerung hat uns Recht gegeben.
2013 machten wir uns an den 2,5 km langen Lückenschluss im Landkreis Oberallgäu, von Pfaffenhofen bis zum Gewerbegebiet in Untrasried. Nachdem in der Haushaltskasse kein Geld vorhanden war, kam Herr Schweiger mit einem „Lückenschlussprogramm“, über das der Bau im Wesentlichen finanziert werden konnte. Nachdem die Gemeinde die Bauvorverträge schon in der Tasche hatte, konnten wir sehr kurzfristig mit dem Bau beginnen.
Bei der Eröffnung der Verbindung ins Oberallgäu 2013 hatten einige Hopferbacher mit ihren Rädern für einen Radweg bis Hopferbach demonstriert. Im Herbst 2016 war es dann endlich so weit: Der Bau für den ersehnten Lückenschluss von Untrasried nach Hopferbach konnte beginnen. Ich als Bürgermeister sehe das einfach so: Die Kommune muss sich auf die Bedürfnisse der Bevölkerung einstellen und mit der Zeit gehen. Das ist wie im Privatleben oder in der Wirtschaft: Geht man hier nicht mit der Zeit, dann wird man überholt – was mit einem Rückschritt gleichzusetzen wäre. Unsere Gemeinde hat mit dieser Eröffnung an Attraktivität gewonnen!

Aber ich weiß auch, dass mein zweiter Bürgermeister Helmut Knestel und die Gemeinderäte noch nicht zufrieden sind: Sie träumen schon von einem Radweg Richtung Ottobeuren. Das ist das nächste Vorhaben, das man angreifen muss. Aber dieses Projekt scheitert nicht an der Gemeinde Untrasried, das scheitert momentan an den Kommunen im Unterallgäu. Insbesondere Ottobeuren hat eine lange Strecke und an sich ist es so üblich, dass jede Gemeinde auf ihrem eigenen Terrain die Grundstücke zur Verfügung stellt und die Kosten für diesen Abschnitt übernimmt.

Es war bis zur heutigen Einweihung wegen der Grundstücksverhandlungen auch für die Gemeinde Untrasried nicht ganz einfach. Schon 2007 wurde ich beauftragt, für den Abschnitt von Maneberg bis Untrasried in Grundstücksverhandlungen zu gehen, sie verliefen recht zäh, wurden hart aber fair geführt. Erst im Januar 2016 konnte die letzte Bauvereinbarung unterzeichnet werden. Erst nach neun Jahren waren alle Unterschriften unter Dach und Fach. Wir haben faire Preise bezahlt und niemanden abgezockt. Als wir nochmals nachgelegt haben, wurde auch bei all denjenigen, die schon früher unterschrieben haben, aus Gründen der Gleichbehandlung nachgebessert. Ich danke allen Grundstücksbesitzern, die hier uneigennützig zum Wohle der Allgemeinheit den Bau möglich gemacht haben. Das Projekt wurde im Herbst 2016 als Winterbaustelle von der Firma Kutter begonnen. Peter Groll wird dazu später noch etwas sagen.

Was sind die Vorteile eines Radweges?
Er bringt mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger und letztlich auch für die Autofahrer. Aufgrund des stark gewachsenen Verkehrsaufkommens ist es sicherlich sinnvoll, Radwege zu bauen.
Ein weiterer Aspekt ist der Umweltschutz. Alle Ämter sprechen von CO2-Verringerung; man soll das Auto stehen lassen und durch eigene Bewegung ans Ziel kommen. Auf diese Weise spart man sich auch privat Geld und bleibt gesund.
Der dritte Punkt ist die Gesundheitsvorsorge für die Nutzer durch die Bewegung. Wir haben heute die Lasten der Wohlstandsgesellschaft zu tragen: Übergewicht, Cholesterin. Ich gehe davon aus, dass Radwege unser Gesundheitssystem entlasten. Ich bin mir sicher, dass die Einsparungen bei den Gesundheitskosten durch ein gesünderes Verhalten – wie z.B. durch Bewegung – höher sind als die Kosten des Radwegebaus.

Ich wünsche mir für den Radweg viele Nutzer, die hier unfallfrei fahren, dass sie Spaß haben und er unter Gottes Segen steht.

Ralf Eisele, Leiter des Staatlichen Bauamts in Kempten
Es ist uns ein Gemeinschaftswerk gelungen, auf das wir gemeinsam Stolz sein können. Ich tue mir leicht, denn ich persönlich bin erst vor einem Jahr in das Projekt eingestiegen, da war die Hauptarbeit schon getätigt. Darum freut mich die Anwesenheit meines Vorgängers Josef Merk: „Es ist schön, dass du noch so mit dem Amt und mit deinen Projekten und Partnern verbunden bist.“ Ich weiß, dass Herr Merk viel und schnell unterwegs ist, dass er dies aber auch auf zwei Rädern macht, war für mich neu.
Herr Bürgermeister, im Zusammenspiel mit Partnern haben Sie die letzten Jahre viel erreicht. Das Radwegenetz ist immer dichter geworden. Für die Weiterführung nach Ottobeuren müsste ein größerer Brocken gestemmt werden. Der Radweg wurde in Sonderbaulast gebaut, d.h. die Gemeinde tritt selbst als Bauherr auf, finanziert ihn und bekommt ihn dann übers Finanzausgleichsgesetz („FAG-Mittel“) – in diesem Fall großzügig – gefördert. Die Probleme organisatorischer, finanzieller und personeller Art haben Sie alle hervorragend gemeistert. Ich freue mich darüber, dass wir gleichzeitig die Möglichkeit nutzen konnten, uns an Ihre Maßnahme anzuhängen, um auch etwas für die Staatsstraße 2011 zu tun. Wir konnten die Kurvenabflachung sowie die Deckensanierung im Bereich der Ortsdurchfahrt in Angriff nehmen. Es wurde alles zu einem runden Gesamtpaket. Durch die Entschärfung der eckigen engen Kurvenführung im Bereich des Krottenbaches wurde ein deutlicher Sicherheitsgewinn erzielt. (Lob ans Team der Mitarbeiter, an die weiteren Behörden im Zuwendungs- und Förderverfahren.)

Die Gemeinde trägt für die ca. 2,1 km hier 380.000 €; die Kosten der Gesamtmaßnahme betragen 650.000 Euro. Wir bekommen die Maßnahme zu gut 80% gefördert. Es bleibt aber trotzdem ein Anteil übrig und für diese Entscheidung im Gemeinderat – die möglichst einstimmig erfolgen sollte –, gilt Ihnen mein Respekt, denn eine Gemeinde muss in der Bevölkerung letztlich für die Entscheidung werben. [Die Förderung erstreckt sich auch auf die Planungskosten, nicht jedoch auf den Grunderwerb.]
Der Zuwendungsantrag wurde 2015 gestellt, 2016 konnte mir dem Bau begonnen werden: ein flotter Ablauf. Im August 2016 durfte ich selbst einsteigen, zu einem Zeitpunkt, wo es für einen Bauingenieur richtig Spaß macht. Es freut mich, dass seitens der ausführenden Firma Kutter der Geschäftsführer Tiefbau, Peter Groll, anwesend ist. Während des Winters wurde eine Baupause eingelegt; die Arbeitsabläufe im Frühjahr waren gut getaktet.
Etwas Nachdenkliches: Als Straßenbauamt müssen wir den Spagat leisten zwischen den absoluten Großprojekten wie an der B12, die uns in der Kapazität total erschöpfen, und der auch sehr wichtigen Aufgabe, dass wir uns gleichzeitig um unser Straßennetz in der Fläche kümmern, es erhalten und möglichst verbessern.

Grußwort der CSU-Landtagsabgeordneten Angelika Schorer
Die große Zahl von teilnehmenden Bürgern und Ehrengästen zeigt, dass heute für die Gemeinde ein wichtiger Tag ist. Ich war auch vor vier Jahren schon mit dabei, als der Radweg von Maneberg nach Probstried eingeweiht wurde und es war schon damals ein lang gehegter und ersehnter Wunsch, dass es hier weitergeht. Auch ich durfte einige Gespräche mit Grundstückseigentümern führen; deshalb auch von mir ein herzliche „vergellt's Gott“ an diejenigen, die den Grund zur Verfügung gestellt haben.
Ich möchte auch von meiner Seite betonen, wie wichtig es ist, dass wir an Gemeinde-, Land- und Staatsstraßen Radwege bauen und dass wir die Förderung im Freistaat hierfür Jahr für Jahr erhöht haben. Dass damit die Unfallgefahr für die Radfahrer und Fußgänger sinkt. Es ist enorm wichtig, die Unfallgefahr an den Staatsstraßen Stück für Stück zu verbessern. Es ist erfreulich, dass die Maßnahme im konkreten Fall zu 80% gefördert werden konnte und dass man von der Antragstellung bis zur Baumaßnahme enorm schnell vorangekommen ist.

Ich bin seit vielen Jahren Mitglied im Radfahrverein Concordia in Jengen. Besonders freut es mich, dass die Standarte des ehemaligen „Radfahrvereins Hopferbach“ in Sicherheit gebracht werden konnte. Viele Radfahrvereine im Ostallgäu sind schon über 100 Jahre alt, die zwar manchmal umgewidmet wurden, das Radfahren aber nach wie vor hochhalten.
Ich wünsche mir, dass der Radweg viel Freude bereitet und dass es gelingt, die Bürgermeister der Nachbargemeinden – die „richtigen“ sind leider nicht anwesend –, mit ins Boot zu holen, damit der Weg einmal ins Unterallgäu weitergeführt werden kann. Vielleicht nimmt die Zeitung Bezug darauf. Wir sind froh und stolz, dass wir für den Landkreis Ostallgäu ein so groß ausgebautes Radwegenetz haben, vorangebracht auch durch die Kommunen. Dies zeichnet uns insgesamt aus, nicht nur im südlichen, sondern im gesamten Landkreis.
Adam Opel (1837 - 1895) hat einmal (ca. 1884/85) über das von einer Firma gebaute Fahrrad gesagt: „Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden, wie beim Fahrrad.“

[Wenige Tage vor seinem Tod 1896 soll Adam Opel beim Anblick eines Automobils geäußert haben: „Aus diesem Stinkkasten wird nie mehr werden als ein Spielzeug für Millionäre, die nicht wissen, wie sie ihr Geld wegwerfen sollen!"]

MdB Stephan Stracke
Der Bund hat mit diesem Vorhaben gar nichts zu tun, ich bin „aus reinem Genuss“ hier. Die „Etappen“ waren genau richtig gewählt: Es ging immer bergab und als nach der Einweihung die „massive Steigung“ vor uns stand, war das Ziel schon in Sichtweite. [In Anspielung auf die radelnden Mitglieder der Musiker:] Eine „mobile Blasmusik“ habe ich auch noch nie erlebt.
Natürlich investiert auch der Bund in unser Radwegenetz: entlang von Bundesstraßen – auch im Ostallgäu.
Auch dieser Radweg ist ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit und es werden sich viele finden, die ihn nutzen werden. Im Ostallgäu Rad zu fahren macht einfach Spaß – und genau diesen wünsche ich Ihnen auch weiterhin!

Bgm. und stellv. Landrat Lars Leveringhaus
Liebe Untrasrieder und Hopferbacher, liebe Freunde aus der Kommunalpolitik, aus der Landes- und Bundespolitik. Im Namen der Günztalgemeinden Günzach und Obergünzburg darf ich dir, lieber Alfred [Wölfle], zu deiner Vollendung des Radweges von Untrasried nach Hopferbach herzlich gratulieren. Es ist deinem unermüdlichen persönlichen Einsatz und deinem Gemeinderat zu verdanken, dass wir heute dieses Fest feiern dürfen. Der Gemeinderat stand komplett hinter dir und hat immer zielgerichtet gesagt: „Ja, wir wollen das so schnell wie möglich umsetzen“! Was die Umsetzung von solchen Maßnahmen anbelangt, seid ihr Vorbild. Ihr könnt Stolz darauf sein – herzliche Gratulation!

Peter Groll (Geschäftsführer Tiefbau), Firma Kutter
Es freut mich bei Einweihungen immer, wenn zum Schluss alles geklappt hat, die Anlieger zufrieden sind, wenn es keinen Ärger gab, die Zusammenarbeit mit den Behörden und dem Straßenbauamt klappt und der Bürgermeister strahlt. 2016 konnte man mit den Vorbereitungen und den Erdarbeiten beginnen und heuer mit dem Oberbau und den Decken.

Die Standarte des ehemaligen Radfahrvereins – weitere Dankesworte
Am Ende des offiziellen Teils rückte Bgm. Alfred Wölfle seinen Hopferbacher Stellvertreter, den 2. Bgm. Helmut Knestel, in der Vordergrund und sagte: Er war ein wichtiger Befürworter des Radwegprojekts. Seinem Vorgänger als 2. Bürgermeister, Prof. Dr. Holger Ihrig, war es gelungen, diese Radfahrerstandarte käuflich zu erwerben. 1914 war in Hopferbach ein Radfahrverein gegründet worden, der zum 10-jährigen Bestehen eine Standarte einweihte. Zur Freizeitgestaltung wurde mit dieser Standarte sonntags immer ausgefahren, die Lenker waren mit Eichenlaub geschmückt.
In den Wirren des 2. Weltkrieges war die Standarte verloren gegangen und hing später zur Zierde in einer Schwabinger Kneipe. Dr. Ihrig kam irgendwie an sie ran und konnte sie für die Gemeinde zurückkaufen. Seit etwa 10 Jahren ziert sie den Sitzungssaal in Hopferbach. Heute ist ein würdiger Anlass, sie euch vorzustellen und zu zeigen, welche Schätze in unserem Rathaus verwalten.
Helmut Knestel dazu: „Kein Angst, es kommt keine neue Rede. Nicht dass die Reden länger sind wie der Radweg! Mein Dank gilt dir, lieber Alfred. Du hast das Fest heute maßgeblich perfekt organisiert. Die Blasmusik spielt ein weiteres Ständchen, dann bekommen auch die Musiker etwas zu essen und zu trinken. Danke dir und danke an alle!“

Abschließend bedankte sich Bgm. Wölfle bei seiner Sekretärin Marianne Wintergerst, bei Helmut Knestel, allen Helfern, insb. bei denfreiwilligen Rentnern“ aus Hopferbach, die die Fahnen und Bänke aufgestellt haben, beim Bewirtungsteam vom Schützenheim, der Musikkapelle Hopferbach unter der Leitung GR Roland Dorn (un Vertretung von Arno Hirschka) für die feierliche Umrahmung und bei den beiden Geistlichen, Pfarrer Böhmer und Funk für die Segnung.
Alfred Wölfle: „Wie es in Untrasried und Hopferbach üblich ist, wird nicht nur hart gearbeitet, sondern auch dementsprechend gefeiert. Danke fürs Kommen, einen schönen Abend und Tschüss!“ (39:45)

Marianne Hacker schrieb für die Allgäuer Zeitung einen Bericht, der am 17.07.2017 erschien. Ein Vorbericht („Neuer Radweg bei Hopferbach schließt eine Lücke“) kam am 16.07.2017 heraus und ist hier abrufbar. Darin der Schlusssatz: Und er [Bgm. Wölfle] versprach: „Der nächste Schritt, Richtung Ottobeuren, wird nicht an Untrasried scheitern.“

Transkripte, Zusammenstellung und Fotos: Helmut und Sarah Scharpf, 07/2017