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Burgstelle Wolfertschwenden mit Ottobeurischen Dienstmannen 1170


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Südöstlich von Wolfertschwenden bzw. 200 m westlich des Böhener Ortsteils Pfaudlins findet sich am Ort der früheren Burgstelle Wolfertschwenden ein Gedenkstein. Die Inschrift lautet:
"Burgstelle Wolfertschwenden, genannt Schloßberg der hochfreien Edlen von Wolfertschwendi welfischen Geschlechtes. 1099 Hawin, 1128 Jutta von W. - 1170 Sitz ottenbeurischer Dienstmannen"
In einem Lexikoneintrag (www.lexikon.freenet.de/Burgstall_Wolfertschwenden) heißt es wörtlich:
"Der Burgstall liegt direkt an einem Steilhang oberhalb von Wolfertschwenden. In östlicher Richtung war diese durch einen Graben von rund 25 Metern Länge geschützt. Hinter dem Graben befand sich ein Wall. Der Burgraum maß ursprünglich 7 auf 25 Meter. Die Burg in Wolfertschwenden war im Besitz der Edlen von Wolfertschwenden, welche im 11. oder 12. Jahrhundert auf der Burg ansässig waren. Urkundlich bekannt sind aus dem Jahre 973 Giselfried von Wolfertschwenden, 1099 Hawin von Wolfertschwenden und 1128 Juta von Wolfertschwenden. Ab dem Jahre 1170 war die Burg Sitz der Dienstmannen von Ottobeuren. Der Burgstall steht heute unter Denkmalschutz." Alternativ wird der Name "Schloßberg" genannt. Unter "Burgentyp" heißt es Höhenburg bzw. Spornlage.
Derselbe Eintrag findet sich auch bei Wikipedia. Als Quelle ist Karl Schnieringer angegeben:
Karl Schnieringer: Burgställe, Schlösser und Befestigungen im Landkreis Memmingen, Selbstverlag, Ottobeuren, 1949, S. 33.

Das Bild des Gedenksteins wurde am 10.08.2012 aufgenommen.