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Mahler Geschwister (Hrsg.): Alfred Mahler. Seitwärts - Aufwärts


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Mahler Geschwister (Hrsg.): Alfred Mahler. Seitwärts - Aufwärts, Trier-Verlag, Newel-Butzweiler, 15.06.2012, 179 S., ISBN 978-3-943533-02-6, Auflage 200, 1076 g, Format 29,7 x 21 cm, 59 €, Vorwort von Dr. Gabriele Lohberg, Konzept: Helga Buschmann

Der Bildband stellt das künstlerische Vermächtnis des in Ottobeuren geborenen Künstlers Alfred Mahler (*1942, † 2010) dar. Präsentiert wurde das Buch im Zuge einer Ausstellung im Haus des Gastes (Kursaal) am 22. und 23. September 2012 (Vernissage am 21.09.2012). Die erstmals in seiner Geburtsheimat ausgestellten Bilder standen nicht zum Verkauf. Als Blickfang der Ausstellung war auf der Nordseite ein 2007 entstandenes großformatiges Acrylbild (210 x 150 cm) positioniert, das auch der Geschichtsseite vorangestellt ist, wie die meisten von Mahlers Werken aber keinen Titel trägt. Zur Vernissage sprach Helga Buschmann. Die Ausstellung begleitete das dritte Konzertwochenende und wurde u.a. mit einem Plakat beworben. Der Titel des Buches und der Ausstellung („Seitwärts-Aufwärts, Mühen der Ebene") wurde von dem gleichnamigen Acrylbild (70 x 80 cm) aus dem Jahr 2001 übernommen.

Alfred Mahler machte – ganz in der Familientradition – zunächst (1956 - 60) eine Ausbildung zum Uhrmacher, dann (1961 - 64) zum Augenoptiker. Das Abitur erwarb er auf dem zweiten Bildungsweg 1966. Nach dem Jura-Studium in Bonn war er Richter am Verwaltungsgericht Köln und begann erst 1992, sich mit der Malerei zu befassen, u.a. an der Europäischen Kunstakademie in Trier. 1995 malte er sein erstes Aquarell. Um 2000 befasste er sich mit flächenhafter Malerei und japanischer Kunst, zwei Jahre später „näherte er sich figürlichen Themen, widmete sich der farbigen Zeichnung oder dem Holzschnitt“, so ein Zitat aus dem Vorwort von Dr. Gabriele Lohberg. Sie schreibt dort weiter: „Es gibt zwar zu unterschiedlichen Zeiten Schwerpunkte in der Themenwahl sowie in der Verwendung der malerischen Mittel, doch kein Nacheinander der Entwicklung, sondern ein gleichberechtigtes Miteinander von verschiedenen Ansätzen. Der wichtigste – die Natur als Quelle der Inspiration – bleibt erhalten, bleibt Anregung für seine Wege in die Abstraktion, für gestisches und energetisches Zeichnen, für einen spannungsreichen Bildaufbau und eine persönliche Ausdruckssprache. Im Mittelpunkt scheint immer die Beschäftigung mit und die Lust am Malen zu stehen.“

Brigitte Ungler-Meyer berichtete in der Memminger Zeitung vom 22.09.2012, auf S. 45 („Natur als Quelle der Inspiration"). Hinweis: Die vier Abbildungen im Geschichtsprojekt (Buch-Cover, Einzelbild, Ausstellungsübersicht und Plakat) sind urheberrechtlich geschützt! Den Geschwistern Mahler gilt unser dank für die Genehmigung zum Abdruck im Geschichtsportal. Der Bildband ist bei Max Mahler in der Bahnhofstraße 7 erhältlich. Die Bilder verbleiben in Familienbesitz. Im März 2013 werden sie in der Hypobank in Memmingen ein weiteres Mal ausgestellt.