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1937-1987 - Max Holzmann als Künstler


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Max Josef Holzmann (10.05.1908 - 16.12.1989) hat seinen Lebensunterhalt als Steinmetz vor allem mit der Gestaltung von Grabmalen bestritten. Selbst aus dem Urlaub brachte er mehr Bilder von Friedhöfen mit als normale Urlaubsfotos.

Weniger bekannt ist sein Wirken als Maler und Zeichner. Für sein Gesamtwerk hat er 1979 den Memminger Bürgerpreis, dennoch ist sein Wirken als Maler eher unbekannt. Nach dem Verkauf des Holzmann-Hauses in der Bahnhofstraße 9 im November 2013 wurde eine Auswahl seiner Werke ins Archiv der Gemeinde überführt. Hier abgebildet sind Bilder, die im Haus dauerhaft ausgestellt waren. Die meisten Werke Holzmanns, der sich selbst als ein „Verehrer des Steins“ bezeichnete, sind figürlicher Art, bei vielen wagte er aber den Schritt zur abstrakten Form. Immer war er jedoch vom Willen zur strengen Stilisierung bestimmt.

Eines seiner gelungensten Werke dürfte der 1955 entstandene Linolschnitt „Badende“ sein (Bildfläche 50 x 70 cm), der hier (verkleinert) mit und (in Originalgröße mit knapp 8 MB) ohne Rand abgebildet ist. (Scan und Bearbeitung: Helmut Scharpf)

Weitere Infos und Bilder kommen noch. Sein Vater (Max Josef Holzmann sen., 1881 - 1960) war ebenfalls Steinmetz.

Biographische Hinweise:
Baur-Callwey, Karl: Max Holzmann. Ein Steinmetz u. Bildhauer aus Ottobeuren. In. Steinmetz + Bildhauer. 1981, S. 655 - 657
sowie die Festschriften zu den Jubiläen des Kolpingsvereins Ottobeuren